Kampagne „Nein zu RB“ / Bildergalerie

Der 1. Spieltag der 2. Bundesliga ist fast vorbei. Mit dabei: RasenBallsport Leipzig. Das Konstrukt mit einem finanzstarken Getränkeunternehmen im Rücken geht in seine erste Zweitligasaison. Die Zweite Liga soll für RasenBallsport dabei nur ein Zwischenstopp sein. Die 1. Bundesliga, das Messen mit den Fußballgrößen aus München und Dortmund ist das Ziel.

Über den Werdegang von RasenBallsport ist dabei alles gesagt, Fakt ist: Das Konstrukt spielt in der 2. Bundesliga und wird in absehbarer Zeit wohl auch bald in der 1. Bundesliga zu finden sein. Ob RasenBallsport dabei von einem „normalen Sponsor“ wie viele andere Vereine (Gazprom, Kühne, KKR, Adidas, Audi, VW) unterstützt wird oder die Grenzen des wirtschaftlichen Drucks meilenweit überschreitet: Darüber muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Die bundesweite Kampagne „Nein zu RB“ setzt jetzt ein Signal in Richtung RasenBallsport: Ihr seit nicht erwünscht! Hier geht es zur Webseite der Kampagne „Nein zu RB“.

Hallo Fußballfans,

wir wollen mit dieser Kampagne auf das Problem mit RedBull im Fußball aufmerksam machen. Kreative Aktionen rund um die Spieltage sollen dabei Ausgangspunkt sein. Genauso wollen wir aber das Thema der immer weiter fortschreitenden Kommerzialisierung unseres Fußballs in den Fokus rücken. RedBull ist da nur ein Rädchen im System – zurzeit das am stärksten polarisierende.

Für uns geht es nicht nur um Tradition oder Werte. Nein es geht vielmehr auch darum, dass mit RB Leipzig eine Grenze überschritten wurde, die eigentlich längst überschritten war… Klar, Fußball ist Massenspektakel, Fußball ist Vermarktungsträger, Fußball muss wirtschaften. Aber für welchen Preis? (Traditions-) Vereine haben auf Dauer keine Mittel, um mit hochgerüsteten Aktiengesellschaften konkurrieren zu können – wirtschaftlich und in letzter Konsequenz dann auch sportlich.

Die Profiligen unterliegen einer wirtschaftlichen Logik, die mit reinem Sport schon lange nichts mehr am Hut hat. Mit RB Leipzig kommt aber ein neuer Akteur dazu, der so auf den ersten Blick ganz andere Interessen verfolgt. Red Bull geht es ums Marketing. Also darum, das Produkt RedBull am besten den potenziellen Kunden zu präsentieren – und dazu dient die Bühne des Fußballs. Ein Teil dieses Marketings ist das Sponsorn verschiedener Events, Vereine und Einzelsportler/innen mit dem Ziel das Produkt bzw. die Marke “RedBull” öffentlichkeitswirksam in Szene zu setzen. Aber von einem normalen Sponsoring kann bei RB Leipzig schon lange keine Rede mehr sein. RedBull gehört der Verein.

RedBull ist nur ein Teil des Problems – aber der Größte.

Hier findet ihr eine Bildergalerie von Aktionen aus den Fankurven des Landes am 1. Spieltag der neuen Zweitligasaison 2014/2015. Zum Anschauen einfach auf das Bild klicken!

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2 Kommentare zu “Kampagne „Nein zu RB“ / Bildergalerie

  1. Pingback: “Lok Leipzig Kapitän Markus Krug können sich viele zum Vorbild nehmen” | StrafraumPrediger

  2. Pingback: Interview mit Kampagne Nein zu RB: “Red Bull nicht das Gefühl der Akzeptanz geben” | StrafraumPrediger

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